| Carretera Austral Intensiv |
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Unsere Reisen mit dem Mietwagen führen Sie zu den großen landschaftlichen Höhepunkten des Landes. Wir haben die schönsten Routen für Sie ausgewählt und getestet. Bei dieser Tour fahren Sie meist auf gut ausgebauten Schotterstraßen, die in dieser Region als Hauptstraßen gelten. Großen Wert haben wir auch auf die Auswahl der Hotels gelegt. Die Übernachtungen erfolgen in gut gelegenen, meist kleineren Hotels, Lodges oder Estancias der Mittelklasse. Die Hotels und das Auto werden über unsere Agentur vor Ort für Sie gebucht, die Ihnen bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite steht. Die nachfolgend aufgeführten Ausflüge - oder andere Ihrer Wahl - machen Sie auf eigene Faust. Eventuelle Eintrittsgebühren müssen vor Ort bezahlt werden.
Carretera Austral - die südlichste Straße der Welt
Südlich von Puerto Montt verschmelzen Festland und Meer zu einer Einheit, gebildet aus Tausend kleinen Inseln, Fjorden, Flüssen, Seen und Gletschern. Durch diese faszinierende Urlandschaft führt die erst 1988 fertig gestellte Carretera Austral, die es ermöglicht jetzt auch die entlegensten Regionen Patagoniens zu erreichen. Die größtenteils abenteuerliche Schotterpiste verläuft durch dichten pazifischen Regenwald, vorbei an kristallklaren, smaragdgrünen Seen und hängenden Gletschern durch großteils kaum besiedelte Gegenden, wo Sie an manchen Tagen über Stunden keinem weiteren Fahrzeug begegnen werden. Einen großen Kontrast stellt dazu die weite argentinische Pampa dar, die Sie durchqueren, bevor es zurück nach Chile zur Carretera Austral geht.
Carretera Austral Intensiv
13 Tage/12 Nächte ab/bis Coyhaique
Reisebeginn: täglich
1.Tag: Coyhaique/Balmaceda - Puerto Guadal
Ankunft am Flughafen Coyhaique der im nahegelegenen Balmaceda liegt. Dort Übernahme des Mietwagens und Beginn Ihrer Mietwagen-Rundreise. Heute fahren Sie zum Westufers des Lago General Carrera. Unterwegs lohnen ein Stopp und die Bootsfahrt zu den „Marmorhöhlen“. Wind und Wellen haben im Laufe der Jahre aus einer Halbinsel bizarre Steinformationen und Höhlen geformt. Übernachtung am Südufer des Sees in der wunderschön gelegenen Lodge Mirador de Guadal.
Fahrstrecke ca. 260 km/größtenteils Schotterstraße
2.Tag: Puerto Guadal
Tag zur freien Verfügung. Unternehmen Sie einen Ausflug in der Umgebung oder genießen Sie den Tag auf der Lodge mit herrlichen Ausblicken über den See und auf die Berge.
3.Tag: Puerto Guadal - Villa O´Higgins
Weiterfahrt Richtung Süden. Die Route führt via Cochrane entlang der Carretera Austral bis zum Rio Baker. Legen Sie am kristallklaren Rio Baker in wunderschöner Umgebung einen Stopp ein oder unternehmen Sie einen Abstecher in die National-Reserve Tamango. Hier lebt eine der größten Huemul-Populationen Chiles. Der Huemul, ein kleiner Andenhirsch, ist vom Aussterben bedroht. Er gilt neben dem Kondor als nationales Symbol Chiles und ist auf dem Staatswappen abgebildet. Die Fahrt führt Sie dann weiter nach Puerto Yungay, wo Sie mit der Nachmittagsfähre über einen Fjord nach Rio Bravo übersetzten. Gegen Spätnachmittag erreichen Sie Ihr heutiges Ziel, den kleinen Ort Villa O´Higgins, dem südlichsten Ende der Carretera Austral. Übernachtung in der Robinson Crusoe Lodge.
Fahrstrecke ca. 300 km/Schotterstraße
Hinweise zur Fähre:
Derzeit gibt es täglich nur zwei Verbindungen um 11:00 Uhr und um 16:00 Uhr – wir empfehlen die Fähre um 16 Uhr. Die Überfahrt kostet derzeit pro Person ca. US$ 3,-, das Auto US$ 45,-, zahlbar vor Ort. Bitte erkundigen Sie sich bezüglich der aktuellen Fährzeiten und Preise noch mal vor Ort.
Tipp: Wenn Sie noch etwas mehr Zeit haben, empfehlen wir eine zusätzliche Übernachtung in Villa O´Higgins und den ganztägigen Bootsausflug zum Gletscher O´Higgins.
Die Tour beginnt um 08:30 Uhr morgens an der Bahia Bahamóndez. Mit dem Boot L/M Quetro, das max. 60 Personen Platz bietet, beginnt Ihr heutiges Abenteuer. Schon bald sehen Sie die östlichen Gipfel des südlichen Eisfeldes und genießen einen Panoramablick auf den Gletscher Chico. Nach einem Stopp in Candelaria Mancilla fahren Sie durch ein Gebiet in dem viele kleinere und größere Eisberge im Wasser treiben zum Gletscher O´Higgins. Das Schiff nähert sich bis auf 250 m der Gletscherwand. Nach diesen unvergesslichen Eindrücken geht es wieder zurück. Auf dem Rückweg besteht in Candelaria Mancilla noch die Möglichkeit zu einem kurzen Trekking, bevor es zurück geht nach Bahamóndez, dass Sie gegen 20:00 Uhr erreichen. Die Anreise zum Startpunkt findet in Ihrem eigenen Fahrzeug statt.
Die Bootfahrten finden im Januar und Februar garantiert statt, in den anderen Monaten beträgt die Mindestteilnehmerzahl 15 Personen. Der Bootsausflug kostet pro Person derzeit € 110,-, zuzüglich der Verlängerung für das Auto und das Hotel. Gerne machen wir Ihnen auf Wunsch ein konkretes Angebot.
Der Bootsausflug zum Gletscher O´Higgins findet derzeit nur an folgenden Tagen statt:
November – an den letzten zwei Samstagen
Dezember – jeden Mittwoch und Samstag
Januar/Februar – jeden Montag, Mittwoch und Samstag
März – an den ersten beiden Samstagen
4.Tag: Villa O´Higgins - Caleta Tortel
Nach dem Frühstück geht es zurück Richtung Norden. Die Fähre um 12:00 Uhr bringt Sie von Rio Bravo nach Puerto Yungay (nächste Fähre derzeit erst um 17:00 Uhr). Weiterfahrt zur kleinen Siedlung Caleta Tortel, die inmitten der patagonischen Kanäle und Fjorde zwischen der Laguna San Rafael und dem Südlichen Eisfeld liegt.
Dieses außergewöhnliche Fischerdorf ist zum Nationalen Monument erklärt worden. Es gibt keine Strassen; die Pfahlbauten sind nur durch Holzbrücken miteinander verbunden. Übernachtung in der Lodge Entre Hielos.
Fahrstrecke ca. 150 km/Schotterstraße
5.Tag: Caleta Tortel - Puerto Guadal
Rückfahrt zum Lago General Carrera. Unterwegs sollten Sie am Zusammenfluss des Rio Baker und des Rio Nef stoppen. Folgen Sie der Beschilderung „Confluencia“. In großen turbulenten Stromschnellen vereinen sich hier die beiden Flüsse. Ein weiterer lohneswerter Abstecher führt in das Chacabuco Tal. Hier befindet sich der im Jahr 2000 gegründete Park Patagonia, eine private Initiative von Kristine Tompkins, deren Mann schon den Park Pumalin an der nördlichen Carretera Austral gegründet hat. Das Hauptaugenmerk des Parks ist die Umwandlung des ehemaligen Weidelandes in eine ursprüngliche Landschaft. Tausende Zäune wurden entfernt und es zeigen sich schon erste große Forstschritte. Pumas, Füchse und Huemuls haben sich wieder vor Ort angesiedelt. Ziel ist es in den nächsten Jahren dem chilenischen Staat einen voll funktionsfähigen Park mit einem gesunden Ökosystem zu übergeben, der offiziell zum Nationalpark erklärt wird. Im Park gibt es mehrere Wanderwege die einem die Schönheit des Gebietes näher bringen. Besonders oft trifft man auf frei lebende Guanako Herden. Erneute Übernachtung in der Lodge Mirador de Guadal.
Fahrstrecke ca. 200 km/größtenteils Schotterstraße
6.Tag Puerto Guadal - Estancia Don José
Am Morgen früher Aufbruch und Fahrt entlang des Südufers des Lago General Carrera zur argentinischen Grenze nach Chile Chico. Nach Passieren der Grenze heißt der See nun Lago Buenos Aires. Nach ca. 80km verlassen Sie die Teerstraßen und biegen ab auf die bekannte Ruta 40, die von Nordargentinien bis ins südliche Patagonien führt. Übernachtung in der Nähe der Stadt Rio Mayo auf der kleinen Estancia Don José. Die Estancia ist spezialisiert auf die nachhaltige Guanakozucht zur Gewinnung hochwertiger Wolle. Gerne zeigt man Ihnen bei einer Führung die Estancia und erklärt Ihnen wie die Guanakos gehalten, aufgezogen und geschoren werden. (A)
Fahrstrecke ca. 330 km/zur Hälfte Schotterstraße
7.Tag: Estancia Don José - Sarmiento
Heute Fahrt auf über die Teerstraße direkt nach Sarmiento, wo Sie in der kleine familiär geführten Hosteria El Labrador übernachten. Von dort aus unternehmen Sie einen Ausflug zu dem südlich des Ortes gelegenen versteinerten Wald. Alternativ können Sie auch zuerst über eine Schotterpiste zu den versteinerten Wäldern fahren und im Anschluss nach Sarmiento. Der versteinerte Wald „Bosque Petrificado José Ormachae“ ist ein beeindruckendes Zeugnis der patagonischen Vergangenheit, als die argentinische Pampa noch dicht mit Araukarien-Wäldern bedeckt war. Ascheregen aus einem Vulkanausbruch begrub diese Wälder unter sich. Über einen Zeitraum von mehren Millionen Jahren versteinerten hier die Stämme, Äste und Früchte. Wind und Regen haben die umgefallenen Baumstämme im Laufe von vielen Jahren teilweise wieder frei gelegt. Einige Stämme sind bis zu 35 m lang und man kann noch genau die Struktur des Holzes erkennen.
Fahrstrecke ca. 130 km/Teerstraße oder ca. 160 km/Schotterstraße
8.Tag: Sarmiento - Esquel
Heute führt Sie die Strecke in den Norden, zurück an die Anden nach Esquel. Esquel bedeutet in der Sprach der Mapuche Klette, die man in den umliegend Sträuchern und Bäumen recht häufig findet.
Übernachtung im Hotel Cumbres Blancas.
Fahrstrecke ca. 420 km/Teerstraße
9.Tag: Esquel
Tag zur freien Verfügung. Unternehmen Sie einen Ausflug in den Nationalpark Los Alerces. Der Park schütz die sehr langsam wachsende patagonische Zypresse „Alerce“. Das älteste Exemplar im Park wird auf ca. 3.000 Jahre geschätzt. Vom Interpretationszentrum am See Futalaufquen können Sie verschiedenen Wanderungen oder auch eine Bootsfahrt unternehmen.
10.Tag: Esquel - Puyuhuapi
Traumhafte Landschaften mit schneebedeckten Bergen, tiefen Tälern, Wäldern und Seen begleiten Sie auf dem Weg nach Süden. Kurz nach Passieren der chilenischen Grenze erreichen Sie Futaleufú am gleichnamigen Fluss, was in der Mapuche-Sprache "großer Strom" bedeutet. Dann beginnt die Fahrt auf der berühmten Carretera Austral, der abenteuerlichen Verlängerung der Panamericana. Die unzähligen Schlaglöcher dieser Strecke nimmt man gerne in Kauf, um die ursprüngliche Natur zu erleben. Die Fahrt geht entlang des türkisblauen Flusses Frío, an verträumten Seen und malerischen Wasserfällen vorbei bis zur Ortschaft Puyuhuapi, wo Sie heute im Hotel El Pangue übernachten.
Fahrstrecke ca. 245 km/ größtenteils Schotterstraße
11.Tag: Puyuhuapi
Heute sollten Sie eine ausgiebige Wanderung im Nationalpark Queulat unternehmen. Verschiedene Wege führen zum Ventisquero Colgante, dem hängenden Gletscher, den Sie von einem Aussichtspunkt aus bewundern können. In der Laguna Témpanos sammelt sich das milchige Schmelzwasser des Gletschers und fließt in den Río Ventisquero ab. Zweite Übernachtung in Puyuhuapi.
Tipp: Gerne empfehlen wir Ihnen für den Aufenthalt in Puyuhuapi alternativ, das Hotel Termas de Puyuhuapi, einem wunderschönen Hotel in besonderer Lage, dass nur mit dem Boot erreichbar ist – siehe Preise.
12.Tag: Puyuhuapi - Coyhaique
Die Fahrt geht weiter entlang der Carretera Austral. Wieder begleitet Sie üppige Vegetation mit riesigen Nalcapflanzen und Farnen. Nach der Überquerung eines Passes erreichen Sie die Hauptstadt der XI. Region Chiles, Coyhaique, wo Sie im Hotel El Reloj übernachten.
Fahrstrecke ca. 210 km/ größtenteils Schotterstraße
13.Tag: Coyhaique - Balmaceda
Fahrt zum Flughafen nach Balmaceda und Abgabe des Mietagens. Ende der Reise oder Beginn eines Anschlußprogramms.
Fahrstrecke ca. 60 km/Teerstraße
Eingeschlossene Mahlzeiten:
Tägliches Frühstück sowie
A=Abendessen
Hinweise / Tipps:
Aufgrund der Straßenverhältnisse (Schottersstraßen), bieten wir diese Reise mit Pick-Ups oder Allrad Fahrzeugen an, die ausreichend Bodenfreiheit auf den Schotterwegen und guten Fahrkomfort bieten.
Dieses Programm kann auch mit Südpatagonien und dem Paine Nationalpark kombiniert werden. In der Saison (Oktober bis April) gibt es derzeit tägliche Flüge von Coyhaique/Balmaceda nach Punta Arenas - bitte fragen Sie uns.
Für eine noch umfassendere Reise über die Carretera Austral in Chile und die Ruta 40 in Argentinien bis nach Südpatagonien empfehlen wir Ihnen folgende Reisen aus unserem Programm:
Auto/Hotel-Reise "Transpatagonien Überland"
„Erlebnis Patagonien“ mit deutschsprechender Reiseleitung
Auto/Hotel-Reise „Patagonien Intensiv“
